Geschichte
Daten zur Schulgeschichte im Gemeindebereich Pilsting 1558 Pilsting wird als Ort mit einer Pfarrschule erwähnt (Spirkner: Schulgeschichte von Niederbayern) 1691 Großköllnbacher Mesner erteilt in seinem Haus Unterricht 1714 Einsiedler Michael Faustner unterrichtet Kinder in der "Klausnerschule" in Parnkofen 1752 Schul- und Mesnerhaus in Ganacker wird im Güterbestand des Landgerichts Landau/Isar erwähnt 1767 Schulhausbau in Parnkofen 1783 Bau des Schul- und Mesnerhauses in Großköllnbach 1826 Schulhausbau in Ganacker, dem Zweck" vollkommen entsprechende Lokalitäten" (Spirkner) 1854 Schulhausbau in Pilsting (Knabenschule - war das Rathaus bis 2002) 1865 Bau des Mädchenschulhauses in Pilsting - Übernahme durch die Armen Schulschwestern. Im Jahre 1865 kamen Lehrschwestern des Ordens der Armen Schulschwestern nach Pilsting und bezogen das neue Schul- und Schwesternhaus in der Klostergasse. Hier unterrichteten sie mehr als hundert Jahre lang bis 1968 der Schuldienst von weltlichen Lehrkräften übernommen wurde. Das Haus wurde nach Bezug der neuen Schule abgerissen. 1879 Im Jahre 1783 wurde in Großköllnbach das erste Schul- und Mesnerhaus errichtet, nachdem bis dahin der Mesner die Kinder in der eigenen Wohnstube unterrichtet hatte. 1833 wurde ein zweiter Schulraum ausgebaut und 1879 ein Schulhausneubau mit zwei großen Klassenzimmern und Lehrerwohnung errichtet. Das ehemalige Schul- und Mesnerhaus beherbergte bis 1978 die Gemeindekanzlei und dient heute als Jugend- und Musikheim. Das letzte Schulhaus (Foto), in dem bis 1979 vier Klassen unterrichtet wurden, wurde 1982 abgerissen. An seiner Stelle ist heute eine Anlage mit Parkplätzen. 1927 Schule Parnkofen Vom Jahre 1714 liegt ein Bericht vor, nach dem ein Einsiedler namens Michael Faustner die Kinder von Parnkofen in der sogenannten Klausner-Schule unterrichtet hat. Der erste Schulhausbau erfolgte im Jahre 1767. Das letzte Schulhaus von Parnkofen (Foto) wurde 1927 errichtet und 1952 aufgestockt. Heute dient es als Wohn- und Geschäftshaus für einen Gewerbebetrieb. 1949 Schule Ganacker Im Güterbestand der Landgerichts Landau/Isar wird erstmals im Jahre 1752 ein Schul- und Mesnerhaus in Ganacker erwähnt. Im Jahre 1826 erfolgt der erste Schulhausbau mit dem Zweck: "vollkommen entsprechender Lokalitäten". Nach dem 2. Weltkrieg stand in diesem Schulhaus für 145 Kinder nur ein einziger Schulraum zur Verfügung, so dass im Jahre 1949 ein neues Schulhaus errichtet wurde (Foto), in dem bis 1978 vier Klassen unterrichtet wurden. Das Gebäude wurde 1984 (?) abgerissen. 1950 Einweihung der Hans-Carossa- Knabenschule in Pilsting in Anwesenheit des Dichters In Spirkners Schulgeschichte von Niederbayern wird Pilsting schon im Jahre 1558 als Ort mit einer Pfarrschule erwähnt. 1854 wird auf dem Marktplatz ein Schulhaus errichtet, es ist das heutige Rathaus. Das Knabenschulhaus (Foto) wurde 1950 erbaut und erhielt den Namen Hans-Carossa-Schule. Heute gehört das Haus zur Busfabrik VISEON. 1951 Schulhausbau in Harburg Das Schulhaus in Harburg wurde im Jahre 1951 errichtet. Bis zur Eröffnung der neuen Hans-Carossa-Volksschule Pilsting wurden hier zwei Klassen unterrichtet. Dann wurde das Gebäude an eine Metallbaufirma verkauft, die es für ihre Zwecke umgestaltet hat und bis heute als Gewerbebetrieb nutzt. 1979 Eröffnung der neuen Hans-Carossa-Volksschule in Pilsting Planung unter den Bürgermeistern Bernhard Maier und Heinz Aigner Architektenbüro: Righi, Landau Bauausführung: Firma Breiteneicher Eröffnung: 1979 unter Bügermeister Heinz Aigner und den Rektoren Hans Hahling (Hauptschule) und Adam Edenhoffer (Grundschule) Kosten: rund 12 Millionen DM Rechtsverordnung der Regierung von Niederbayern vom 5.Juni 1979: Ab 1.August 1979 heißt die neue Schule in Pilsting "Hans-Carossa-Volksschule" Unsere Schule wurde benannt nach dem Arzt und Dichter: Hans Carossa *15.12.1878 Bad Tölz +12.9.1956 Rittsteig bei Passau Hans Carossa besuchte bis 1888 die Volksschule in Pilsting. Hier sammelte er nachhaltige Eindrücke in seinem Leben, die er später in einem seiner bedeutendsten Werke mit dem Titel "Eine Kindheit" beschreibt. Das Buch wurde bis heute in 150000 Exemplaren gedruckt und in neun Sprachen übersetzt. Es ist ein Werk von kulturhistorischem Wert; es übermittelt ein farbenprächtiges Bild vom bürgerlichen Leben in Altbayern in der Zeit vor dem ersten Weltkrieg. Der Marktrat Pilsting verlieh Hans Carossa am 21. Januar 1949 das Ehrenbürgerrecht.
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