Donnerstag, 21 März 2019

Digitalisierung, offene Konzepte, überarbeitete Lehrpläne: An die Schulen werden neue Anforderungen gestellt – die die Träger, die Kommunen, vor neue Herausforderungen stellt. Die Gemeinde Leiblfing (Landkreis Straubing-Bogen) steht vor einer solchen Herausforderung. Die Räumlichkeiten der Grund- und Mittelschule Leiblfing sollen mit einer Generalsanierung den neuen Kriterien des modernen Schulbetrieb gerecht werden.

 

 

Eine Abordnung des Gemeinderates, der Verwaltung sowie der Schule mit Bürgermeister Wolfgang Frank an der Spitze hat am Donnerstagabend die Hans-Carossa-Grund- und Mittelschule besucht, die eine solche Sanierung bereits hinter sich hat. Zwei Jahre Bauzeit in zwei Abschnitten sowie acht Millionen Euro hatte die Marktgemeinde Pilsting investiert, um die GMS Pilsting fit für die Zukunft zu machen. Neun Grundschul- und vier Mittelschulklassen unterhält die GMS Pilsting, wie Schulleiterin Karolina Schober erklärte. Die Rektorin, Konrektor Alfred Jahrstorfer sowie Bürgermeister Josef Hopfensperger, sein Stellvertreter Martin Hiergeist, Marktkämmerer Franz Xaver Bauer und Christoph Hofmeister vom Bauamt führten die Besucher durch die Räumlichkeiten. Die „Lernlandschaft“ fand guten Anklang, so tummelten sich auf den Marktplätzen und hinter den großen Glasscheiben in den Klassenzimmern statt Schülern die Gemeinderäte und Lehrerschaft. Birgit Bumes, Leiterin der Grund- und Mittelschule Leiblfing, besichtigte die Räume ihrer Pilstinger Kollegin Rektorin Schober. Die stellvertretende Schulleiterin Lydia Bauer schaute im Büro beim Kollegen Konrektor Jahrstorfer vorbei. Lehrerzimmer, Sekretariat und die Einrichtungen bis hin zu den Fachbereichen mit Werkraum und Küche sowie die Mittagsbetreuung wurden besichtigt. Besonders die Mensa für die Mittagsbetreuung stellt die meisten Kommunen mit Sanierungsabsichten vor ein Problem: den Raum dafür zu finden ist schwierig.

Besonderer Wert wurde bei der Sanierung in Pilsting auf die moderne Arbeitsweise gelegt. So sind zehn Klassenzimmer voll digitalisiert, unter anderem mit Computertafeln und Beamern. 40 Jahre alt sind die Mauern der Schule, vergleichbar mit dem Bestand von Leiblfing: Die drei Gebäude brauchen ebenso eine Generalüberholung, wie Pilsting sie gebraucht hatte. Bürgermeister Wolfgang Frank sammelt mit seinem Gemeinderat derzeit noch Ideen und Eindrücke. Die Frage nach dem Konzept stellt sich ebenso wie „klassische“ Fragen, zum Beispiel nach der Größe des Klassenzimmers. Langenpreising im Landkreis Erding wurde bereits besucht. Die Grundschule wurde ebenfalls als „Lernlandschaft“ konzipiert, mit einem offenen Konzept. Immense Kosten kommen bei einer Generalsanierung auf die Gemeinde Leiblfing zu, zwischen fünf und sechs Millionen Euro. Dabei muss auch die Baustruktur der Bestände korrigiert werden. In den Baujahren 1960, 1979 und 1989, in denen die Gebäude entstanden sind, lagen die Schwerpunkte anders als heute. Die Unterrichtsstruktur hat sich seither verändert. Die Räume müssen entsprechend angepasst werden.

 


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