Donnerstag, 21 März 2019

Lernlandschaft

Modern, fortschrittlich und einladend: Die Grund- und Mittelschule Pilsting

Das neue LehrerzimmerDigitalisierung oder Gebäudesanierung: Wenn an einer Schule beide Aufgaben anstehen, wird es oftmals teuer für die Kommune. Dass sich die Investition aber lohnt, dafür ist die Hans-Carossa-Grund- und Mittelschule in Pilsting ein glänzendes Beispiel. Schulleiterin Karolina Schober und Konrektor Alfred Jahrstorfer können stolz auf ihre Schule sein. Der Grundschulbereich ist bereits fertig saniert, der Mittelschulbereich ist Ende des Schuljahres abgeschlossen.
 
Die GMS Pilsting ist − wie viele andere Schulen in Niederbayern – ein Bauwerk aus den 1970er-Jahren. Für die Fenster gab es schon lange keine Ersatzteile mehr und auch der Teppichboden hatte seine besten Zeiten hinter sich. „Nach über 40 Jahren musste nun endlich etwas getan werden“, so Schober. Der Zahn der Zeit hatte seine Spuren hinterlassen, eine Generalsanierung war nötig. Das Tolle an der GMS Pilsting: Das Architekturbüro bezog das Lehrerkollegium in die Planung mit ein. Und das Marktplatz LernlandschaftKollegium war mit Eifer dabei. „Eine Lehrerin von uns hat einen Vortrag von Karin Doberer ???? „Unser Vorteil war, dass wir alle Zwischenwände rausreißen und alle Räume neu konzipieren konnten“, so Jahrstorfer. Nun entstehen im Schulgebäude Marktplätze, an denen die Schüler Lernmaterialien finden und auch außerhalb des Klassenzimmers arbeiten können. Von jedem Marktplatz gehen zwei bis drei Klassenzimmer ab, die allerdings mit Sichtfenstern ausgestattet sind. „So kann die Lehrkraft ihrer Aufsichtspflicht nachkommen, auch wenn ein Teil der Kinder nicht im Klassenzimmer arbeitet“, so Schober. Zu jeder Lernlandschaft gehört auch ein eigenes Lehrerbüro mit einem voll ausgestatteten Büroarbeitsplatz. Zusätzlich gibt es aber noch ein neu gestaltetes Lehrerzimmer mit gemütlicher Teeküche. „Wir wollen, dass sich nicht nur die Kinder, sondern auch unsere Kollegen an der Schule wohlfühlen“, betont Schober. Auch die Digitalisierung hat im Zuge der Generalsanierung Einzug in die Schule gehalten: „Unsere Lehrer haben sich aber zusätzlich herkömmliche Tafeln gewünscht“, räumt Jahrstorfer ein. Auch beim Lärmschutz wurde nicht gespart: Alle Räume sind mit Akustikdecken ausgestattet.
 
Das Herzstück der bereits sanierten Grundschulklassen sind die Marktplätze. Die Schüler können nicht nur im Klassenzimmer, sondern auch an ihrem jeweiligen Marktplatz arbeiten, um den die einzelnen Klassenzimmer angeordet sind. Lernmaterialien für die Schüler, aber auch Lehrmaterial für die Lehrer stehen hier bereit. 
 
Die neuen Klassenzimmer sind mit moderner Technik, aber auf Wunsch der Lehrer auch mit zwei herkömmlichen Tafeln ausgestattet. Das Besondere: Die Garderobe ist im Klassenzimmer und Sichtfenster geben den Blick frei auf den Marktplatz.
Garderobe im KlassenzimmerLehrerwunsch: Herkömmliche Tafeln
 
Quelle: Niederbayerische Schule, Ausgabe 1/ Januar 2018

 


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