Donnerstag, 24 Januar 2019

Viele Gefahren lauern im Straßenverkehr, das wissen nicht nur die Eltern der kleinen Verkehrsteilnehmern, sondern auch Marktgemeinde, Schule und Busunternehmer. Am Montagvormittag bekamen die ABC-Schützen der Hans-Carossa Grundschule sowohl das Bustraining unter dem Motto: „Sehen, Verstehen, Richtig machen!“ seitens dem Busunternehmen Frey & Salzer, als auch ihre Sicherheitswesten von Bürgermeister Josef Hopfensperger und Rektorin Karolina Schober überreicht.

 

Zur Sicherheitswesten-Übergabe begrüßte Rektorin Karolina Schober Bürgermeister Josef Hopfensperger sowie Marktkämmerer Franz Xaver Bauer. Die Sicherheitswesten, eine Aktion der ADAC-Stiftung mit Unterstützung der Deutschen Post DHL Group, werden jedes Jahr an den Schulen verteilt. „Damit ihr gut gesehen werdet“, sagte Bürgermeister Hopfensperger, „müsst ihr sie auch tragen.“ Er gab den 55 Erstklässler mit auf den Weg, dass die Sicherheitswesten nicht nur auf dem Schulweg, sondern auch am besten in der Freizeit getragen werden sollten. In den Herbst- und Wintermonaten können wegen Dunkelheit und Nebel die Schulkinder oft nur sehr schlecht gesehen werden und laufen Gefahr Opfer von Verkehrsunfällen zu werden. Trägt ein Kind eine reflektierende Sicherheitsweste, wird es von den anderen Verkehrsteilnehmern sechs Mal früher gesehen. „Bitte nicht einfach in den Schrank hängen oder in die Ecke legen“, appellierte er, „ihr müsst sie tragen.“ Zusätzlich geben die Schüler der Neunten Klassen Hilfe vor und nach dem Unterricht sowie in den Pausen und passen dabei auf die jüngeren Schulfamilienmitglieder auf.

Für die ABC-Schützen kommt jedes Jahr extra der Firmenchef Christian Salzer an die Pilstinger Grundschule. Zusammen mit Harry Kaiser wurden die Schulanfänger an der Hans-Carossa Grundschule eingewiesen – dieses Jahr zum 17. Mal. In allen Schulen ist es ein Thema: Die Sicherheit im Straßenverkehr. Dazu gehört auch das Warten auf den Bus und – ebenso wichtig – das richtige Verhalten im Bus. Denn was passiert, wenn der eine Vollbremsung macht? Das Modell von dem Busunternehmen Frey & Salzer hat bereits Vorbildcharakter. Auch andere Busunternehmen schulen ihre kleinen Fahrgäste mittlerweile. Das richtige Ein- und Aussteigen wird gezeigt und erklärt, das Festhalten im Bus und der Gefahr, die von ungestümen Fahrradfahrern ausgeht. Auch der „tote Winkel“, eine der größten Gefahren im Straßenverkehr für jung und alt, wird behandelt. So erklärten die beiden Bus-Experten, dass ein Bus so viel wiegt wie 18 Elefanten und ließ die Kinder als kleine Kraftprobe versuchen einen Busreifen zu heben.

 


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